Was für ein Mädchen!
Ein Schrei!
Jean Bousset griff sich an die Stirn, die heftig blutete . . .
Da schwebte unter vieler Glocken Gezymbel, dem Siegesgeschrill zahlloser Vogelchöre, dem Triumphgeschmetter erregter Straßenläufe des Lebens Nährmutter und Fürsprecherin, unser aller Sonne, in heiliger Frühe . . .
II
Jean Bousset
Nicht zu leugnen —: seit jener geheimnisvollen Flucht Dagnys von M . . . (bei der, wie sich immer mehr und mehr herausstellte, Georg Forstner die Hauptrolle spielte, Georg Forstner, der einzige unter den jungen Leuten, diesen Romains und Adolphes, der den Mut hatte, sich als Deutschen zu bekennen . . . denn auch Jean Bousset hieß ursprünglich Hans Witting) seit jener geheimnisvollen Flucht Dagnys von M . . . war Jean Bousset vollständig zusammengebrochen.
Ja, Dagny war der geeignete Angriffspunkt, eine uneinnehmbare Stellung, wie sich bald herausstellte, ein sturmsicheres Objekt, auf das Jean Bousset unermüdlich und verachtungsvollst seine von vornherein nutzlosen Attacken konzentrierte, an Dagny zerhetzte er seine Kräfte. Wie herrlich war es, sich zu vernichten, wie reizvoll dieser Rückzug, diese Auflösung einer glänzenden Armee!
Nun tauten aus Schwäche und Ohnmacht, Gefühlsruinen und Zusammenstürzen klingende Himmelfahrten und jubelnde Aufbrüche!
Die Abreise Dagnys von M . . . lag vier Wochen zurück.
Dagny, das kleine blonde Tier, hatte ein Todesurteil gesprochen.