»Ein ausnehmend vornehmer Vogel,« sagte die Gelbe.

»Das ist etwas anderes als unser Hahn,« gluckste die Graugesprenkelte.

»Du, sieht man, daß mein Kamm erfroren ist? Ist er blau?« fragte ein großes, schwarzes Huhn mit riesigem Kamm.

»Nein,« sagte die Gelbe. Aber man sah es doch.

»Sieh, wie trübselig sich unser Hahn ausnimmt, den herrlichen, goldenen Federn des Fasans gegenüber. Der muß reich sein.«

»Und vornehm!« sagte die Graugesprenkelte.

Ein sehr schönes, weißes Huhn mit großem, rotem Kamm spazierte am Fasan vorbei. Es war des Hahns Lieblingshenne. Der Goldene machte seine schönsten Bücklinge und schob den Kragen unaufhörlich nach vorne, daß es gleißte und glänzte.

»Wie herrlich ist Ihr Gefieder, schöne Italienerin.«

»Bitte!« sagte sie und rauschte mit den Federn.

»Und welch herrliches Rot schmückt Ihren Kamm! Nie sah ich dergleichen!« rief feurig der Goldfasan.