»Bitte!« gluckste verschämt das Huhn.
»Gehören Sie dem Hahn hier?« fragte der Goldfasan.
»Ja, bis jetzt!« sagte das Huhn. Des Goldfasans Kragen schnellte nach vorn, er blies sich auf, er rasselte mit den Federn und schüttelte sich. Er funkelte förmlich.
»Wenn ich Sie zu einem Gang durch die Wiesen einladen dürfte?« fragte er.
»Ach bitte, ja!« gackerte schmelzend das Huhn. Sie gingen. Durch das hohe Gras glänzte es golden und schimmerte es weiß. Der ganze Hühnerhof sah den beiden nach.
»Es hört einfach alles auf,« sagte eine behäbige Henne mit zehn schwarzen Kücken, »einfach alles!«
»Und begreifst du, daß er unter allen gerade die Weiße ausgewählt hat? Das dumme Ding, fade wie Bohnenstroh?« fragte ein junges, schwarzes Hühnchen.
»Aber schneeweiß!«
»Schneeweiß! Dem Hahn gefällt schwarz besser!«
»Was willst du denn mehr? Oder hätte der Goldene dort auch schwarz schöner finden sollen?«