Soeben las ich in einem französischen Buche den Satz: Glücklich sein ist eine Kunst. – Eine Kunst? Ich habe geglaubt, es sei ein Geschenk der Götter.

Ich bin leider kein Liebling der Götter! — —


Ich werde aufatmen, wenn die Auflegezeit vorüber ist. Ich bin nicht geschaffen für ein stilles, ruhiges Leben ohne Zweck und Ziel. —

Als Werner noch lebte, drehte sich alles um ihn. Was ich tat, tat ich für ihn und freute mich immer, wenn alles recht schön bei seiner Heimkehr war.

Jetzt hab' ich niemand, für den ich sorge, nur meinen kleinen, süßen Pit, und der braucht so wenig.


Wieder auf der Fahrt. Ich bin froh, daß die einsamen Tage vorüber sind. Es geht auf das Frühjahr zu, und wie alle an Bord sagen, gibt es nun bald viel zu tun. Schon mit dieser Reise beginnt der Passagierandrang von drüben.

Mir ist es recht. Denn erstens habe ich dann keine Zeit zum Grübeln, und die Unruhe in mir wird durch die Arbeit zum Schweigen gebracht, und zweitens verdiene ich hoffentlich bald recht viel Geld und komme meinem Ziele immer näher. — —