Seit Tagen fühle ich mich nicht recht wohl. Es ist eine Hitze im Schiff zum Ersticken, an Schlaf ist kaum zu denken.
Dazu diese Unruhe in mir! Ich fühle mich so unsicher, eine unbestimmte Sehnsucht quält mich, wonach? — — —
Ich will meinen Schlafrock überwerfen, um noch ein Stündchen auf Deck zu gehen. — —
Das hilft immer. Es ist etwas Großes um diese unendliche Einsamkeit. Nur das Stampfen der mächtigen Riesen im Innern des Schiffes stört. Wie schön muß es auf einem Segler sein!
Ich bin in einer schrecklichen Stimmung in diesen Tagen.
Unzufriedenheit, Mitleid mit mir selbst und ein unbestimmtes Sehnen liegen mir wie eine Krankheit in den Gliedern.
Und habe ich nicht recht, Mitleid mit mir zu haben? Ist es nicht wirklich etwas Bedauernswertes, so ein einsames, verlassenes, junges Geschöpf, wie ich es bin?!
Ein wenig Liebe, ein wenig Güte und Selbstlosigkeit würden mir gut tun, aber wo sie finden?