Man sagt: die Jugend ist nur glücklich in der Erwartung all des Großen und Schönen, was das Leben bringen soll, und das Alter ist glücklich, daß alles vorüber ist. —

Ich habe nicht bemerkt, daß ich jung war, soll ich mir wünschen, alt zu sein? — —


Ich habe eine neue Bekanntschaft gemacht.

Ein Deutschamerikaner, der zu Besuch nach der alten Heimat geht. Vom ersten Tage an habe ich bemerkt, daß er nach mir sah, wenn ich über Deck oder durch den Salon ging.

Schon zu verschiedenen Malen hat er versucht, mit mir zu sprechen. Seine Augen hängen voll unverhohlener Bewunderung an meinem Gesicht. Wenn er jetzt wieder mit mir anfängt, werde ich ihn fragen, warum er ohne seine Frau reist.

Ich muß auf der Hut sein, nicht noch einmal darf ich das Recht zu Selbstvorwürfen haben. —


Mr. Siegel ist nicht verheiratet. Ich habe ihn gefragt, als er heute mit mir zu sprechen anfing.

Ich glaube, er hatte mich abgefangen, als ich von der alten Frau Fletcher kam. Sie ist so krank, daß sie gar nicht aus dem Bett kann, ich muß sie nun immer für die Nacht fertig machen und tue das meist so gegen neun Uhr. —