Rote Rosen! Rot wie Rubinen oder wie Blutstropfen, die aus dem Herzen eines liebenden Weibes strömen.

Gleich bei meiner Ankunft wurde mir ein Korb gebracht.

Ich war ordentlich zufrieden als sie ankamen. Als ob ich ein Recht darauf hätte.

Das Herz ist ein sonderbares Ding, die besten Vorsätze wirft es über den Haufen. —

Ich will noch bis Oktober fahren, dann bleibe ich drüben. —

Ich werde auf dieser Reise einmal zu den Pfarrersleuten gehen in der II. Avenue; die sind lange im Lande, über dreißig Jahre, die werden mir gewiß raten.

Bis jetzt war ich noch nicht ein einziges Mal in New York; es war mir immer noch etwas unbehaglich bei dem Gedanken. Nur Hoboken und der Kirchhof auf dem Berge, das waren meine Ausgehziele.

Nach Werners Grab mochte ich die letzte Zeit gar nicht. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. – Ich habe immer das Gefühl, als ob Werner es wissen müßte, daß ich ihm untreu war, wenn auch nur in Gedanken. Doch wenn er es weiß und als verklärter Geist oder als Astralkörper um mich ist, dann wird er auch mein Inneres kennen, wird die Leidenschaften und Triebe verstehen, die die Natur in mich gelegt – und mir verzeihen. —