Es ist schrecklich! Vorläufig bin ich noch weit von meinem Ideal entfernt. —

Mr. Siegel fuhr fort: »Sagen Sie mir nur das eine: Haben Sie zuweilen an mich gedacht?«

»Das mußte ich schon. Ihre schönen Rosen sorgten dafür, daß ich den Spender nicht vergaß.«

»Und haben sie Ihnen Freude gemacht?«

»Gewiß, das heißt bedingungsweise. Um die Wahrheit zu sagen, haben sie mich mehr beunruhigt als erfreut. Kurz und gut – Sie hätten es nicht tun sollen, Mr. Siegel.« —

Ich hatte meine Verlegenheit überwunden und sprach nun ruhig und sachlich.

Einen Augenblick schwieg er und sah mich forschend an, dann sagte er kurz und ohne Umschweife: »Wollen Sie meine Frau werden?«

Das war kurz und bündig.

Einen Augenblick blieb es still zwischen uns, dann sagte ich langsam: »Wissen Sie denn auch, wen Sie zu Ihrer Frau begehren?«

Einen Moment stutzte er, dann sagte er: »Ich frage nicht nach dem Woher. Ich verlasse mich auf meine Augen und auf meinen Instinkt. Ich habe mich bis jetzt noch nie geirrt, wenn ich mir jemand für eine wichtige Sache ausgesucht habe. Ich nehme auch hier die Verantwortung auf mich.«