Meinen kleinen Pit darf ich leider nicht bei mir haben. Er ist ganz oben auf dem obersten Deck in der Hundevilla. Noch zwei kleine reizende Kerls sind bei ihm und eine prachtvolle siamesische Katze, die einer älteren Dame gehört.

Gesellschaft hat er also genug. Trotzdem sitzen alle Bewohner der Villa verdrossen in ihrem Käfig, und Pit ist immer halb wahnsinnig, wenn ich hinaufkomme und ihn ein halbes Stündchen auf Deck lasse.


Um zehn Uhr waren wir am Pier; Mr. Siegel war schon da und winkte von weitem.

Als die Passagiere gelandet, kam er sofort an Bord und brachte mir einen Strauß roter Rosen, dieselbe Farbe wie immer.

Ich freute mich doch sehr, ihn zu sehen; obgleich ich keinen Augenblick daran gezweifelt habe, daß er Wort halten würde, war es mir doch immer, als ob es gar nicht wahr sein könnte. —

Heute nachmittag mustere ich ab und morgen gehe ich vom Schiff.

Mr. Siegel war beim Kapitän und hat mit ihm gesprochen, er wird morgen mit uns fahren und unser Trauzeuge sein.

Es war mir sehr angenehm, denn trotz aller Vernunftgründe beschlich mich zuweilen doch ein unangenehmes Gefühl, wenn ich an meine erste amerikanische Trauungsfahrt dachte. —

Dies ist nun die dritte, der Himmel mag mir beistehen, daß es zum Guten ausfällt.