Mein kleiner, süßer Pit. Ich hatte ihn zurückgelassen, nun war er wie von Sinnen, als ich heimkam, und ging mir nicht vom Schoß. Ich werde ihn jetzt immer mitnehmen, wenn ich auf Reisen gehe. —
Heute ist mein zwanzigster Geburtstag; ich wollte, es wäre der vierzigste. Ich fühle mich auch viel eher wie vierzig. —
Ich weiß nicht, ich kann in der letzten Zeit gar nicht so recht von Herzen froh sein. Ich bin im Gegenteil sonderbar trüb gestimmt.
Ich möchte schreiben und kann nicht. Ein geheimnisvolles Glücksgefühl keimt leise, ganz leise in meinem Innern. —
Ich habe nie leicht geweint. Es war mir immer unsympathisch, wenn Frauen um jede Kleinigkeit in Tränen zerflossen. Aber jetzt bin ich selbst die reine Trauerweide. Um nichts muß ich weinen. —
Pit tröstet mich, er will mir immer die Tränen von den Wangen küssen. Sonderbar, gerade als ob er wüßte, daß Tränen an den Wimpern etwas Schmerzliches bedeuten. —
Und müde bin ich, so müde. —
Mein Mann ist von einer Aufmerksamkeit, die geradezu rührend ist. Ob er etwas ahnt? Noch habe ich ihm nichts gesagt, die Enttäuschung wäre sonst zu groß. Später. — —