Lou freut sich furchtbar auf unsere Reise. Sie ist nun zehn Jahre alt und hat schon einiges Verständnis dafür. —

Doch für mich gibt es nun wieder allerlei heikle Punkte.

Das Fragen nimmt kein Ende.

»Wo ist deine Heimat, Pa?«

»Bist du in einem Dorf zu Hause oder in einer Stadt, Ma?«

Was soll ich antworten? Ich fürchte auch, mein Mann denkt sich etwas dabei, wenn ich zu sehr ausweiche.

Ich selbst fiebere förmlich bei dem Gedanken, daß ich von Bad Nauheim aus in einigen Stunden da sein kann, wo das stille alte Haus der Großeltern im dunkeln Tannenwald träumt.

Ob ich es einmal wage? Unerkannt könnte ich sie vielleicht sehen. – Ach, ich glaube, ich würde mich verraten, wenn ich sie vor mir sähe. – Und Prinz, der alte Hühnerhund! Er würde mich sofort erkennen, wenn er noch lebt. — —