Wie eine Vision stieg der Platz vor mir auf. Ich kannte ihn! Oh, ich kannte ihn!


Ich sehe den Herzog fast täglich. Ich möchte vor ihn hintreten und ihm sagen, wer ich bin.

Doch wem würde es nützen! Mir? Ich brauche ihn nicht.

Meiner Lou? Auch in Deutschland duckt man sich vor amerikanischen Millionen genau so sehr wie vor Herzogskronen, das habe ich kennen gelernt.

Und wenn mein Sinn nach einer Krone stände, so könnte ich einst eine kaufen für meinen Liebling; tun es doch so viele. —

Kronen drücken schwer, das sehe ich jetzt wieder an dem Fürsten und seiner Gattin. Sie sehen beide nicht eben glücklich aus.

Und mein Kind soll glücklich sein.


Das Verhängnis kommt zusehends näher. Mein Mann hat seine Anfälle immer häufiger. Es ist mir entsetzlich, ihn so leiden zu sehen und nicht helfen zu können. Aber hier muß auch die Kunst der Ärzte Halt machen. Nur erleichtern läßt sich sein Leiden.