»Du hast mich sehr glücklich gemacht, Lotti. Du hast die Sonne in den grauen Alltag meines Lebens gebracht, ich danke dir dafür.
Mit der Fabrik wirst du gut fertig werden, Thomas steht dir zur Seite. Es wäre mir sehr lieb, wenn du sie behalten wolltest, meine besten Jahre hat sie mir gekostet.
Mich aber laß hier in der Heimat, und willst du lieber bei mir bleiben, so sei auch dafür gesegnet.«
Erschöpft schwieg er.
Sanft strich ich ihm den Schweiß von der Stirn und drückte einen Kuß auf die Lippen, die nur Worte der Liebe und Güte für mich gehabt hatten.
»Alles soll werden, wie du es wünschest,« sagte ich tröstend, »ich werde in allem deinem Sinne gemäß handeln.«
Er lag still und ruhig in den Kissen. Die Atembeschwerden schienen etwas nachzulassen, das Atmen ging leichter.
Um zwölf Uhr wollte der Arzt noch einmal kommen. —
Ich nahm seine Hand in die meine und saß still und bewegungslos neben ihm.
Die Hand wurde kälter und kälter. Ruhig und ohne weiteren Kampf schlief er hinüber. Als der Doktor kam, war alles vorbei. —