Er lebt, ist gesund, und ich – ich wußte es nicht!

Warum hat man es mir verheimlicht? —

Sie haben es gut mit mir gemeint, sagen die Großeltern. Ich sollte, selbst noch ein Kind, nicht diese Bürde tragen. —

Später, wenn ich älter geworden, wenn die Umstände danach waren, hätten sie mir die Wahrheit sagen wollen.

Und dann sei ich verschollen gewesen. —

Sie haben es gut gemeint! Gewiß, ich muß wohl noch dankbar sein. —

Aber nun? Wo ist mein Kind? Jetzt hält mich nichts mehr zurück, führt mich hin! —

Sie schweigen – sind verlegen – was soll das bedeuten? —

Und so erfahre ich denn das Unglaubliche, das Unfaßbare!

Mein Sohn, mein Kind, ist auf Gut Koppenbruch, bei Rudolph Schönewald, seinem Vater!