Auch im Betrieb habe ich bereits vorgearbeitet. Den alten Thomas habe ich ins Vertrauen gezogen. Es schien mir, als ob er im Anfang etwas verstimmt sei, doch es wird sich geben, er ist ein treuer Diener.

Auch ihm ist am letzten Ende ein Herr lieber als mehrere.

Und was wäre uns schließlich weiter übrig geblieben als eine Aktiengesellschaft? Denn ganz will ich meine Kräfte nicht aufreiben und ich möchte auch gern endlich an die Verwirklichung meiner lange gehegten Pläne gehen. —


Nun ich allein bin, komme ich erst wieder so recht zu mir selbst und denke die letzten Monate noch einmal in Ruhe durch.

Der Tod meines Mannes – es ist, als ob schon eine Ewigkeit seitdem verflossen wäre.

Zuweilen bin ich über mich selbst verwundert, daß mich das alles nicht tiefer getroffen hat.

Gewiß, es war mir sehr schmerzlich, es hat sehr wehgetan, ein Stück meines besseren Ich ist von mir gegangen. Und doch – ich meine, andere Frauen empfinden viel tiefer, sind viel untröstlicher. Ich glaube, in mir ist eine Saite zerbrochen, die nie mehr klingen kann. —

Es ist schade, man wird so hart und liebt die Menschen so wenig. Die Menschheit im allgemeinen will ich damit sagen – denn im besonderen habe ich einige recht innig in mein Herz geschlossen.

Und doch muß ich noch zufrieden sein. Denn besser hart und kalt als untergehen im Sumpf. —