»This funny uniform«, jetzt sagt's der Schlingel nicht mehr. —
Mit der Abreise ist es nun doch nicht so schnell gegangen. Wir haben erst noch einen Besuch bei Foltmers Eltern gemacht. Ich bin mit einigem Widerstreben hierhergegangen, konnte aber auch keinen triftigen Grund für eine Ablehnung finden. —
Mit offenen Armen, äußerst liebenswürdig hat man uns aufgenommen.
Sonderbar, lebten wir hier in Deutschland, so wäre gewiß des Fragens kein Ende gewesen nach der Familie, der Herkunft und so weiter.
Nun wir aber Fremde sind, fragt man uns nicht.
Ich bin, trotzdem ich nie wieder für immer in Deutschland leben möchte, im Herzen gut deutsch geblieben, und da verdrießt es mich doch manchmal, daß der Deutsche alles, was aus dem Ausland kommt, als etwas Besonderes ansieht. —
Im übrigen freue ich mich doch, hierher gekommen zu sein. Wenn der Betrieb auch nicht an die amerikanischen Verhältnisse heranreicht, so muß ich doch gestehen, daß ich gestaunt habe über die Einrichtungen, deren endgültige Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Aber die Automobilfabrikation ist hier ja auch noch lange nicht so weit wie drüben bei uns. — —
Der Abschied des Brautpaares war recht schwer. Ich habe mich täglich mehr davon überzeugt, daß mein Kind wirklich von Herzen um seiner selbst willen geliebt wird. Was bei diesem lieben, sonnigen Geschöpf ja auch kein Wunder ist.
Am liebsten hätte Foltmer schon jetzt geheiratet.