Mit diesen Worten legte sie ein wunderbares Gebilde von Spitzen und durchsichtigem Mull auf das Bett.
In meiner grenzenlosen Dummheit freute ich mich über das schöne Zeug.
»Oh, von Herbert!« rief ich erfreut.
Ich dachte an die versprochenen Kleider aus Samt und Seide. — —
Meine Wirtin antwortete nicht, sie lächelte nur zustimmend. --
Ich zog mich rasch an, es paßte wie für mich gemacht.
Ich suchte mit den Augen nach einem Spiegel, denn ich hätte mich gern gesehen in meiner neuen Herrlichkeit, aber ich sah keinen.
»Kommen Sie, Kind,« sagte die Frau, die meinem Blick gefolgt war, und faßte mich um. »Wenn Sie recht vernünftig und artig sind, bekommen Sie bald ein schönes großes Zimmer mit großen Spiegeln.«
Wenn ich artig und vernünftig bin – schon wieder diese Redensart. Was soll das? Weshalb sollte ich nicht artig sein? — —
Lange dachte ich aber nicht über dieses Rätsel nach, ich verstand es einfach nicht. —