Er war da! Schon am zweiten Abend kam er wieder. —

So früh er aber auch kam, ich war schon vergeben.

Aber ich hatte dann doch noch Glück, ich konnte mich freimachen und zu ihm gehen.

Er hatte keine andere angenommen.

Ich konnte ihm an den Augen ansehen, wie widerlich es ihm war, daß ich direkt aus den Armen eines anderen Mannes zu ihm kam.

Aber ich kann's doch nicht ändern, ist es mir doch nicht weniger widerlich.

Es war trotzdem ein so glücklicher Abend. —

Wir saßen noch nicht lange zusammen, da kam der Doktor – mein Doktor.

Er ging nicht gleich zu mir, er saß erst eine Zeitlang bei Lizzi und hat mit der eine Flasche Wein getrunken. Dann trat er ganz harmlos auf uns zu und rief schon von weitem: »Ah, da ist ja auch meine Patientin! Wie geht's uns denn?«