»Aber — — —«

»Kein Aber mehr, Liebling,« sagte da Werner und nahm mich in seine Arme. Und jauchzend flog ich an seinen Hals, und er vergrub sein Gesicht in meinen Haaren.

»Mein Liebling, mein alles!« flüsterte er, und küßte mich immer und immer wieder. »Wie schön du bist! Und jetzt bist du mein! Jetzt gehört diese Schönheit, dieser entzückende Körper mir – mir ganz allein!«

Willenlos hing ich in seinem Arm. Mein ganzes Herz schlug ihm entgegen. Wie war er gut! Das war endlich ein Mann von jener Sorte, die wir nötig haben. Nun war auch für mich die Sonne eines besseren Tages aufgegangen.

Ja, ich wollte sein Weib sein, und mein ganzes ferneres Leben sollte ein einziges Dankgebet – ein einziges Opferfeuer für meinen Retter sein. — — —

Zwei Stunden später waren wir Mann und Frau.

Der alte, würdige Pfarrer und seine Gattin nahmen uns sehr liebevoll auf. Werner kannte das Ehepaar schon seit langem, da sie schon wiederholt mit seinem Schiff gefahren waren.

Nach der Trauung hatten wir ein schönes Diner bei Reißenwebers, und fuhren dann wieder nach Hoboken.

Ich hatte große Angst, und Werner mußte ein geschlossenes Auto nehmen, weil ich immer noch Sorge hatte, daß ich entdeckt würde. —

Auch als wir wieder im Hotel waren, wollte die Ruhe noch nicht kommen; erst hier auf dem Schiff, als einige Meilen Wasser zwischen mir und jener Stadt mit den hohen Häusern lagen, konnte ich aufatmen.