(Deutsche Zeitung, Wien.)
»Ein prächtiger Hass, eine lobenswerte Wut gegen die konventionellen Ausdrucksformeln ist hier in einer Weise zutage getreten, die in ihrer ganzen Bedeutung freilich nur der Selbstschaffende wird entsprechend würdigen können, der am besten weiss, wie viel fertige Phrasen an einen herandrängen, setzt man nur die Feder ans Papier.«
(Mährisch-schles. Korrespondent.)
»Strobl ist einer der nervösesten und sensitivsten unter den modernen Poeten. An Gegenständlichkeit und ›historischer Treue‹ leistet er das Aeusserste … Strobl hat den Ausschnitt eines Weltbildes gegeben und etwas wie den deutschen Prager Roman unserer Tage gegründet.«
(Die Zeit, Wien.)
»Strobl schildert mit grosser dichterischer Kraft und Anschaulichkeit, die stellenweise an das Packendste, was Zola geschrieben hat, erinnert. Stimmungen und Vorgänge in den blutigen Prager Dezembertagen nach dem Sturz des Ministeriums Badeni, ohne dabei viel von Politik zu reden.«
(Vossische Zeitung, Berlin.)
»In der Beschränkung ein Meisterwerk, verdient Strobls Roman aus Mähren die Reise durch ganz Deutschland und Deutsch-Oesterreich zu machen, und das unwillkürliche Misstrauen der litterarischen ›Globetrotter‹ gegenüber dem neuen Roman zu besiegen.«
(Tagesbote aus Mähren und Schlesien.)
»Und sieh', so erwarte ich dich!«