»Haha,« kam es ihm lachend über die Lippen.

»Eine Haarnadel hast Du gefunden und dafür den dummen Jungen eingesteckt.«

Er wurde rot. »Hat sie ja gar nicht gesagt.« Aber sein Aussehen verriet, daß er log.

»Was hast Du nötig, den Unterricht zu stören!« sprach sie erregt weiter. »Wenn Papa das erfährt, brennt das Haus. Du weißt, wie er Herrn Fröhlich schätzt, um Walters wegen. Und der Junge vergöttert ihn. Der Kandidat ist eben ein großer Mensch, und Du bist noch nichts, rein gar nichts. Vorläufig liegst Du uns nur in der Tasche. Rudi, wann wirst Du Dich endlich zu etwas entschließen?«

Er spitzte den Mund zu einem unhörbaren Pfeifen, dann warf er gewichtig ein: »Große Ziele erfordern große Vorbereitungen, Mama.«

»Darüber kannst Du alt werden.«

»Ich sehe schon, Du bist heute schlecht gelaunt,« fuhr er fort.

»Mit Recht auch. Deinetwegen. Die Zusammenkünfte im Zoologischen wirst Du hübsch lassen, das sage ich Dir, sonst gibt's 'n Krach!«

»Aber, Mama, zu was sind wir denn Aktionäre? Der Eintritt kostet ja nichts. Na, und wenn man sich dann zufällig begegnet —. Man kann doch ein paar Worte wechseln. Ich kann doch auch Hans und Trudchen nicht aus dem Wege gehen!«

»Ich kenne Dich schon. Poussiere mit andern, aber nicht mit unserem Fräulein!«