»Das soll meiner sein.«
Der Diakon Achilla warf einen schnellen Blick auf den Knopf und las über dem Gottesauge: »Und er fand den Stecken Aarons blühen.«
»Und den nimmst du, Vater Zacharia,« schloß der Propst und gab ihm den andern Stab.
Auf dem Knopfe desselben war um das völlig gleiche Gottesauge in ganz derselben altslawischen Kursivschrift eingraviert:
»Und er gab den Stab in seine Hand.«
Kaum hatte Achilla diese zweite Inschrift gelesen, so knickte er hinter dem Rücken des Vaters Zacharia zusammen, und, den Kopf gegen den Bauch des Arztes stemmend, zuckte und strampelte er in einem unbändigen Lachanfall.
»Na, Quälgeist, was gibt's wieder? Was gibt's?« wandte sich der Vater Zacharia ihm zu, während die übrigen Gäste noch die kunstvolle Arbeit des Juweliers an den Priesterstäben bewunderten.
»Lettern? He? Lettern, du krauser Schafbock du? Wo sind hier die Lettern?«
Der Diakon aber prustete und lachte nur immer toller.
»Was lachst du? Was ficht dich an?«