»Wer ist jetzt der Schafbock, he?« fragte der Diakon, die Worte mühsam hervorstoßend.
»Du natürlich, wer denn sonst?«
Achilla brach in ein neues Gelächter aus, packte den Vater Zacharia an den Schultern und flüsterte theatralisch:
»Na und Ihr, Vater Zacharia, wo Ihr so viel Logik studiert habt, lest doch noch einmal. ›Und er gab den Stab in seine Hand.‹ Was sagt Eure Logik dazu? Wo soll eine solche Inschrift hinaus?«
»Wo hinaus? Nun, so sag du es doch, wo sie hinaus soll!«
»Wo hinaus? Dahinaus,« sagte der Diakon langsam und gedehnt, »daß man ihm mit dem Lineal eins auf die Pfoten gegeben hat.«
»Du lügst!«
»Ich lüge?! Und warum ist denn sein Stecken erblüht? Und kein Wort davon, daß er ihm in die Hand gegeben ist? Warum? Weil das zum Zweck der Erhöhung geschrieben ist, Euch aber ist's zur Erniedrigung geschrieben, daß Euch der Knüppel in die Tatze gelegt ist.«
Vater Zacharia wollte etwas erwidern, aber der Diakon hatte ihn wirklich irre gemacht. Achilla triumphierte, daß es ihm gelungen war, den sanften Benefaktow aus der Fassung zu bringen, doch sein Triumph war nur von kurzer Dauer.