»Bitte, Nikolai, erzähle weiter.«
»Ja, Hochwürden, was ist da noch viel zu erzählen? Meine Geschichte ist so gut wie zu Ende. Einmal kamen wir mit Marfa Andrejewna von der Kapelle der Iberischen Mutter Gottes, als uns in der Petrowka-Straße der Wagen der Generalin Wichiorowa entgegenkam, in dem neben der Generalin auch Meta Iwanowna saß. Da begriff Marfa Andrejewna alles und … Sie mögen mir glauben, meine werten Herrschaften, oder nicht, – sie fing in der Kutsche leise, aber bitterlich zu weinen an.«
Der Zwerg schwieg.
»Nun, Nikola,« suchte der Propst ihn anzuspornen.
»Ja, was nun? Als wir nach Hause gekommen waren, sagte sie zu Alexei Nikititsch: ›Mein liebes Söhnchen, du bist ein rechter Schafskopf, daß du dich unterstehen konntest, deine Mutter zu betrügen und mir noch den Polizisten auf den Hals zu schicken.‹ Und damit ließ sie ihre Sachen packen und fuhr aufs Land.«
Fünftes Kapitel.
Nikolai Afanasjewitsch drehte sich auf seinem Stühlchen den Gästen zu und sagte: »Ich hatte Sie ja schon darauf aufmerksam gemacht, daß es eine ganz einfache und wenig interessante Geschichte sein würde. Und nun, Schwesterlein,« dabei stand er auf, »müssen wir auch fahren.«
Maria Afanasjewna erhob sich ebenfalls, aber der Diakon fing wieder an: Nikolai Afanasjewitsch habe nicht zum richtigen Heiligen beten lassen.