Zu langem Überlegen war keine Zeit. Die Biziukina sah Termosesow ängstlich an und begann schüchtern:
»Ja, ich weiß n…«
Aber Termosesow unterbrach sie hart:
»Ja!« rief er. »Ja! Und damit genug! Weiter brauchst du mir nichts zu sagen. Gib mir dein Händchen. Gleich auf den ersten Blick habe ich erkannt, daß wir zueinander gehören, und eine andere Antwort habe ich von dir nicht erwartet. Jetzt keine Zeit verloren! Beweise mir deine Liebe durch einen Kuß.«
»Wollen Sie nicht ein Glas Tee?« stammelte Daria Nikolajewna, als ob sie diese Worte nicht gehört hätte.
»Komm mir nicht mit solchen Geschichten! Ich bin kein Teekessel, sondern ein Dampfkessel.«
»Dann ist Ihnen Wein vielleicht lieber?« flüsterte Daria, sich von ihm losmachend.
»Wein?« wiederholte Termosesow. »Du bist süßer als Myrrhen und Wein!« Und damit zog er Madame Biziukina an sich. »Laß uns verschmelzen in seligem Kusse«, flüsterte er und schloß ihr rotes Mündchen mit seinen Pferdelippen.
»Jetzt aber sag mir mal, warum bist du eine so renitente Monarchistin?« fragte er unmittelbar nach dem Kusse, die Hand der Dame seinen Augen nähernd.