»Ich denke, wir bringen sie gleich hier an dieser Wand an,« sagte er, mit dem Finger durch die Luft fahrend.

»Wie Sie meinen.«

»Was nennst du mich immer noch Sie, wenn ich dich duze? Du sollst du sagen. Und nun gib mal die Bilder her.«

»Die hat alle mein Mann gekauft.«

»Sehr richtig von ihm, daß er die Obrigkeit hochachtet! Die Herren Minister hängen wir alle hier unten nebeneinander auf. Her damit! Wer ist das? Gortschakow. Der Kanzler. Ausgezeichnet! Er hat Rußland gerettet! Sehr nett von ihm! Dafür wird er als Erster aufgehängt.«

Als alle Bilder an der Wand befestigt waren, ergriff Termosesow die rechte Hand der Biziukina und drückte sie an seine Brust.

»Nicht wahr, ich habe ein heißes Herz?« fragte er, ihre Verlegenheit ausnutzend.

Aber Daria Nikolajewna riß ihre Hand los und erwiderte zornig: »Sie werden aber zu frech.«

»Tä–tä–tä–tä–! Zu frech! Ganz und gar nicht ›zu‹, sondern gerade, wie sich's gehört,« spottete Termosesow und legte den andern, freien Arm um ihren Leib.

»Sie sind ein ganz unverschämter Mensch! Sie vergessen, daß wir uns kaum kennen,« schrie Daria Nikolajewna entrüstet und riß sich von ihm los.