Natalia Nikolajewna zwinkerte nur mit den Äuglein und sagte seufzend:
»Willst du jetzt nicht etwas essen?« – Und als der Gatte daraufhin nur verneinend den Kopf schüttelte, fragte sie, ob er Durst habe.
»Durst?« wiederholte Sawelij. »Ja, ich dürste.«
»Willst du Tee?«
Der Propst lächelte, küßte seine Frau auf den Scheitel und sagte:
»Nein, mich dürstet nach Wahrheit.«
»Ei was! Dank sei deinem Gotte! Alles, was du tust, ist gut.«
»Schon recht, schon recht, – aber jetzt will ich mich waschen. Und du erzählst mir indes, was sie hier mit dem Diakon anstellen.«
Und der Propst trat vor das glänzende kupferne Waschgerät und wusch sich, und Natalia Nikolajewna berichtete ihm alles, was sie von Achilla wußte, und zog daraus den Schluß, es werde damit nichts anderes bezweckt, als ihm, ihrem Manne, etwas Böses anzutun.