Die Sache endete damit, daß man den Vater Sawelij, um ihn endlich einmal los zu sein, ziehen ließ, weil aber sein ergebenstes Gesuch zugleich als »befohlenes« bezeichnet worden war, so erfolgte darauf der Bescheid, daß der Propst noch ein halbes Jahr lang keine Amtshandlungen ausüben dürfe.
Sawelij nahm das sehr kühl auf, dankte allen, denen er Dank zu schulden glaubte, und reiste mit dem Zwerge nach Stargorod. Die lange, qualvolle Verbannung war vorüber.
Drittes Kapitel.
Unterwegs redeten sie nicht viel, und immer nur war es der Zwerg, welcher anfing. Er wollte den Propst, der stumm mit den in alten Wildlederhandschuhen über den Knien gefalteten Händen dasaß, zerstreuen und erheitern. Nikolai Afanasjewitsch fing bald von diesem, bald von jenem an, Tuberozow jedoch schwieg oder gab nur ganz kurze Antworten. Der Kleine erzählte, wie die Gemeinde um den Propst geklagt und geweint hätte, wie die Postmeisterin ihren Mann verprügeln wollte und statt dessen den Lehrer verprügelt hätte, wie dieser, von der Biziukina verfolgt, aus der Stadt geflohen sei, aber der Alte schwieg und schwieg.
Nikolai Afanasjewitsch sprach von Tuberozows Hause: es werde baufällig und müsse repariert werden.
Seufzend meinte der Propst:
»Für mich ist das alles nur Staub, und es ekelt mich, daß ich mein Herz daran hängen konnte.«
Der Zwerg fing von Achilla an, der immer einen Zeitvertreib zu finden wisse: jetzt habe er z. B. ein Hündchen zu sich ins Haus genommen, das er noch blind am Flußufer ausgesetzt gefunden, und triebe immer neuen Spaß mit ihm.