»Was gibt's?« fragte Zacharia mit sanftem Lächeln. »Was drehst und windest du dich so?« Und ohne eine Antwort abzuwarten, begann der dürre Pfarrer wieder auf- und abzulaufen.
Der Diakon brach erst in ein lustiges Lachen aus und rief dann:
»Ach, Freundchen, hat das wieder eine Kopfwäsche gegeben! Ach, Vater, sogar der Schädel tut mir weh von der Seife. Kann ich mal fix einen kippen?«
»Einen kippen? Schön! Aber wer hat dich denn vorgekriegt?«
»Wer sonst als der Justizminister!«
»Vater Sawelij!«
»Eben der! Es ist eine ganz ungewöhnliche Sache, Vater Zacharia. Ich wollte mich verdient machen, aber er hat alles herumgedreht, durcheinandergeschmissen. Erzählen läßt es sich gar nicht.«
Aber nachdem der Diakon sich gesetzt und das ihm auf einem Teller präsentierte Gläschen Branntwein geleert hatte, erzählte er Vater Zacharia doch die ganze Geschichte seines Konflikts mit Danilka und mit Tuberozow in allen Einzelheiten. Zacharia hüpfte währenddem unausgesetzt im Zimmer hin und her und blieb nur stehen, um bald den einen, bald den andern der herumhuschenden Blondköpfe aus dem Wege zu räumen. Als der Diakon seine Erzählung beendet hatte, brummte Zacharia, das Ende seines dünnen Bartes zwischen die Lippen geklemmt, bedeutungsvoll: »Ja, ja, ja, aber das tut nichts.«
»Ich kann mir's nicht anders denken, als daß er erzürnt ist und …«