„Oh – ich habe genug gesehen. Den Geist – den Kern! Ich bitte Sie, mir Ihren ausführlichen Prospekt mitzugeben. Daraus werde ich mich informieren, und Sie werden sehen, daß ich am treffendsten das kritisieren werde, was ich nicht gesehen habe.“

Am Rathausplatz trennte er sich von uns. Ein Angestellter geleitete ihn zur Pforte, wo sein Wagen hielt. Eva Bunkert sah ihm lange nach.

„Es ist merkwürdig“, sagte sie; „er hat mich ungeheuer an Stefenson erinnert.“

„O nein“, meinte die kleine harmlose Anneliese, „Mister Stefenson ist doch ganz anders, viel jünger und auch viel hübscher.“

„Trotzdem! Was meinen Sie, Doktor?“

Ich zuckte die Achseln.

„Die Amerikaner haben alle dieselbe Art, sich zu geben.“

„Das trifft es nicht“, sagte Eva nachdenklich. Und auch ich geriet wieder ins Grübeln.

„Ich glaube, es ist immer etwas unheimlich, wenn man nicht weiß, mit wem man spricht. Aber das wird ja in Ihrem Heim immer so sein, die Leute werden nie wissen, mit wem sie sprechen. Werden sie da nicht vorsichtig, ängstlich, unsicher werden?“

„Gewiß nicht. Gesetzt den Fall, dieser Mister Brown sei der verkappte Mister Stefenson gewesen, wie es ja tatsächlich den Anschein hatte ...“