„Das ist keine scheußliche alte Schachtel“, sagte Eva freundlich; „das ist eine sehr liebe, lustige Muttel!“
„Siehste, Alte“, höhnte Barthel, „wenn du um die ganze Welt reistest, ’s könnte dich keen Maler schöner uffmalen, als du eben bist. Aber ich bin nich eifersüchtig, wenn ooch der Methusalem fünf Tage hinter dir hergerast is wie verrückt.“
Mit dieser rachsüchtigen Bemerkung schlug Barthel seine Gattin aus dem Felde.
„Holdrioho hoho!“ jodelte einer draußen vor dem Tore.
„Um Himmels willen“, rief Barthel, „das is der Methusalem. Wenn der spürt, daß ich in seiner Stube gewest bin! Der tausendjährige Kerl hat Kräfte wie ’n Bär.“
Und Barthel nahm das Schaff auf den Kopf und verschwand eilends im Hause.
Eva-Hanne sagte:
„Ich hab immer gern in meinem Leben gelacht, aber so viel wie in den drei Wochen, da ich hier bin, noch nie.“
„Lachen ist gesund.“
„Ganz gewiß. Ich sehe, wie alle um mich her täglich gesünder und heiterer werden. Heiter kann man es zwar nicht nennen, mehr ausgelassen.“