„Er ist schuldlos an seinem Unglück!“

„Nein! Er ist nicht ohne Schuld.“

„Fritz!“

„Er ist nicht ohne Schuld gegen sich selbst; denn er hat sich durch seinen maßlosen Haß viel tiefer ins Unglück gebracht, als ein kluger Mensch, der sich beherrschen kann, nötig hatte, und er hat sich gegen sein Kind schäbig benommen.“

„Das ist unerhört, was du zu behaupten wagst. Nun werde ich Joachim bestimmt aufklären.“

„Tue es nicht, Mutter, ich rate dir gut. Joachim wird jetzt noch nicht mit dem Kinde zusammenleben wollen.“

„Nun, so müßte man eben das Mädchen vorläufig noch nach einer guten Pension bringen.“

„Das würde nicht geschehen; sondern wenn eine Trennung nötig wäre, würde Luise hierbleiben, und Joachim würde von mir entlassen werden.“

„Entlassen?“

„Ja, es hat sich so gefügt, daß Joachim gegenwärtig mein Angestellter ist. Er hat einen sehr kurzfristigen Vertrag.“