Der Beamte hatte ja ganz recht. Ich beteuerte ihm nochmals, daß ich in dem Manne, wenn er auch wirklich [pg 300]mit dem gestern verhafteten angeblichen Josef Wiczorek, alias Ignaz Scholz, identisch sei, zweifelsfrei meinen Kompagnon John Stefenson wiedererkenne.
„Und Sie wollen in der ganzen Zeit, da sich dieser Mann bei Ihnen aufhielt, keine Ahnung gehabt haben, wer er eigentlich ist?“
„Ich habe in der Tat von Stefensons Anwesenheit in Waltersburg nicht das mindeste gewußt, sondern während all der Monate mit Stefenson nach Amerika telegraphisch und brieflich verhandelt.“
„Sie kennen doch aber die Schrift Ihres Kompagnons?“ fragte der Beamte weiter. „Waren die amerikanischen Briefe in dieser Schrift geschrieben?“
„Jawohl!“
„Wie ist das möglich?“ wurde der Verhaftete gefragt.
Der zuckte die Achseln und sagte verbindlich:
„Das ist Geschäftsgeheimnis!“
„Wir werden der Sache auf den Grund gehen“, entgegnete der Beamte ernst, „und Ihnen zeigen, daß hier kein Ort für Maskeraden ist.“
Da wurde zum Glück „Herr Steiner“, unser Geheimpolizist, gemeldet. Der Kommissar verneigte sich tief vor Piesecke und darauf mit etwa zehn Prozent dieser Verneigung vor uns anderen insgesamt und sagte: