„Ich werde ihnen gut zureden, daß sie Ihr Angebot annehmen. Es wird gewiß beide Teile nicht reuen.“

„Ich danke Ihnen!“

„Also, hören Sie, Herr Mister Barthel“, lachte unterdes Eva Bunkert; „wenn Sie das Angebot von Mister Stefenson abweisen wollten, wären Sie, mit Respekt gesagt, ein Riesenochse. So ein Glück schneit Ihnen nie wieder ins Haus.“

Emil Barthel zuckte verlegen die Schultern.

„Ich möcht ja; aber die Mutter sagt ...“

„Gar nischt sagt sie“, fuhr Frau Barthel dazwischen, „aber er – er hat die Herren, ehe die Fräuleins kamen, direkt ’rausschmeißen wollen.“

Emil Barthel schwur, daß das nie in seiner Absicht gelegen habe, und es gab einen ehelichen Streit.

Mitten in den Auseinandersetzungen erschien ein altes Weib.

„Jees, jees“, jammerte es, „die Emma hat su viel Hitze und klagt immer mehr über a Hals.“

Emma war die zwölfjährige Tochter Barthels. Ich erfuhr, daß das Kind über Halsschmerzen geklagt habe, und der Schäfer, ein heilkundiger Mann, Hoffmannstropfen, Heringslauge und Speckpflaster verordnet hatte. Die Hoffmannstropfen hatte Barthel heute aus der Stadt geholt.