[143] (S. 91): „Grausame Vergnügungen”, 1895 („Die Fleischesser”; „Der Krieg”; „Die Jagd”).

[144] (S. 91): Es ist bemerkenswert, daß es Tolstoi solche Mühe kostete, sie zu opfern. Die Jagd war bei ihm eine atavistische Leidenschaft, die ihm von seinem Vater überkommen war. Er war nicht sentimental und scheint niemals ein besonderes Mitleid mit den Tieren aufgebracht zu haben. Seine durchdringenden Augen haben kaum auf den zuweilen so sprechenden Augen unserer bescheidenen Brüder geruht; — mit Ausnahme von denen des Pferdes, für das er als Edelmann eine besondere Vorliebe hatte. Im übrigen scheint alles, was er sieht, sich vor seinen Augen in drei voneinander verschiedene Stufen zu gruppieren. 1. die vernunftbegabten Wesen; 2. die Tiere und die Pflanzen; 3. die leblose Materie.” („Das Leben”, Kap. XIII.) — Er war nicht frei von angeborener Grausamkeit. Als er vom langsamen Tod eines Wolfes erzählte, den er durch einen Schlag mit einem schweren Knüppel auf die Nasenwurzel getötet hatte, sagte er: „Ich empfand ein wahrhaftes Wonnegefühl bei dem Gedanken an die Leiden des verendenden Tieres”. Sein Gewissen regte sich später ob solchem Empfinden.

[145] (S. 92): Sommer 1878.

[146] (S. 92): 18. November 1878.

[147] (S. 93): November 1879.

[148] (S. 93): 8. Oktober 1881.

[149] (S. 93): 14. Oktober 1881.

[150] (S. 94): 3. März 1882.

[151] (S. 94): 23. Oktober 1884.

[152] (S. 95): „Das sogenannte Frauenrecht ist nichts anderes als der Wunsch, an der angeblichen Arbeit der reichen Klassen teilzunehmen, um aus der Arbeit der anderen Genuß zu ziehen und ein Leben zur Befriedigung der Sinnlichkeit zu führen. Niemals begehrt die Frau eines ernsthaften Arbeiters das Recht, an der Arbeit ihres Mannes in den Minen oder auf den Feldern teilzuhaben”.”