[182] (S. 122): In einer anderen Fassung des 4. Aktes.

[183] (S. 124): Es wäre eine falsche Annahme, zu glauben, für Tolstoi sei es eine Qual gewesen, dieses beängstigende Drama zu schreiben. Er schrieb an Teneromo: „Ich lebe gesund und fröhlich. Ich habe die ganze Zeit an meinem Drama („Die Macht der Finsternis”) gearbeitet. Ich bin fertig damit.” (Januar 1887)

[184] (S. 128): Man beachte wohl, daß Tolstoi niemals die Naivität hatte, zu glauben, das Ideal des Zölibats und der völligen Keuschheit sei für die heutige Menschheit zu verwirklichen. Seine Ansicht geht dahin, daß ein solches Ideal zwar nicht zu verwirklichen sei, aber einen Appell an die heldenhaften Seelenkräfte darstelle.

[185] (S. 129): Am Schluß von „Der Herr und sein Knecht”.

[186] (S. 129): „Krieg und Frieden”. — Ich spreche nicht von der Novelle „Albert” (1857), der Geschichte eines genialen Musikers. Diese Novelle ist sehr schwach.

[187] (S. 129): Vergleiche in „Jugendjahre” den humorvollen Bericht von der Mühe, die er sich gab, um Klavierspielen zu lernen. — „Das Klavierspiel war für mich ein Mittel, die jungen Damen durch meine Sentimentalität zu bezaubern.”

[188] (S. 130): Es handelt sich um die Jahre 1876-77.

[189] (S. 130): S. A. Bers, „Erinnerungen an Tolstoi”.

[190] (S. 131): Aber niemals hörte er auf sie zu lieben. Während seiner letzten Lebenstage gehörte ein Musiker namens Goldenweiser, der den Sommer 1910 in der Nähe von Jasnaja verbrachte, zu seinen Freunden. Während Tolstois letzter Krankheit kam er fast täglich, ihm etwas vorzuspielen. („Journal des Débats” vom 18. November 1910.)