»Kinder habt's amal g'nug, Bäurin!« lachte Veit Galler und hielt ihr einladend sein Schnapsglas hin.
»'s tut si schon!« machte die Bäurin gleichgültig, nachdem sie getrunken und sich mit der flachen Hand den Mund abgewischt hatte. Dann setzte sie gleich wieder die Beschäftigung mit ihrer Haarkrone fort. »Können nia z'viel sein zu der Arbeit. Weißt wohl!« fügte sie erklärend hinzu.
»Jatz aber machen sie amal Arbeit, stell' i mir für!« meinte der Kramer.
»'s tut si schon!« sagte die Bäurin achselzuckend. »Wir machen's nit a so hoakel. Weißt wohl ...«
»Die Arbeit tut halt 's Regerl!« warf der Florl boshaft ein.
Ein unfreundlicher Blick der Mutter traf den Burschen.
»Geht's di was an?« frug sie scharf.
Das Regerl hatte das schreiende Kind vom Boden aufgenommen und sich mit ihm auf die Bank zum Ofen gesetzt. Da saß sie nun und spielte mit ihm und achtete nicht weiter auf die Gäste.
»Ist der Bauer nit dahoam?« erkundigte sich jetzt der Kramer.
»Naa!« Das Weib schüttelte verneinend den Kopf. »Ist Kirchen gangen mit'm Franzl.«