»Und der Seppl und der Hannes sein mit die Perlmoserischen aufs Alpl gangen zum Feuer anzünden!« berichtete jetzt einer von den Buben, die am Boden lagen, wichtig und schob sich näher an den Tisch heran.

»Ist die Vef aa derbei?« forschte der Wastl interessiert.

»Woaß nit!« meinte der Bub achselzuckend. »Kann leicht dabei sein.«

»Mir werd'n iatz giahn müssen, Florl!« mahnte der Wastl zum Aufbruch.

»Hast es so eilig?« frug die Bäurin spitz.

Der Florl kam seinem Kameraden zu Hilfe. »Wir müssen ja no Holz sammeln, und a Stuck Weg ist's aa no aufi.«

Als sich die Burschen erhoben, schloß sich ihnen der Kramer an. »A Stückl hab'n wir no den gleichen Weg!« sagte er sich entschuldigend zu der Bäurin.

»Wo bleibst nacher du?« erkundigte sich die Bäurin, die bis jetzt eine direkte Frage nach der Herkunft des Fremden vermieden hatte.

»Im Dörfl enten bin i dahoam!« erwiderte dieser. »Der Kramer Veit bin i!« fügte er breit und selbstbewußt hinzu.

»Dersell'?« Unfreundlich und neugierig zugleich sah die Bäurin zu dem hochgewachsenen Manne auf. »Bist lang ausg'wesen!« meinte sie dann. »Die Notburg wird di völlig nimmer kennen.«