»Nee ... nee ... Schätzchen ...« Der Fremde hielt sie fest mit der Hand gepackt und wollte sie gewaltsam an sich pressen.
Unvermutet und mit einem jähen Satz war der Wastl der Vef beigesprungen und hielt den Fremden von rückwärts fest umklammert, so daß sich dieser nicht mehr rühren konnte.
»Heda! Sie!« Der Fremde wandte sich erstaunt dem Wastl zu und glotzte ihm zornig ins Gesicht. »Was fällt Ihnen ein, Mann? Wollen wohl gar mit mir kämpfen? Was? Wegen so einer ... Brrr!« Und er schüttelte sich wie im Ekel.
Dem Wastl stieg das Blut schwer und heiß zu Kopf vor Wut und unbändigem Zorn. »Was hast g'sagt?« keuchte er und beugte sich drohend zu dem Fremden vor, so daß diesem sein Atem glühheiß ins Gesicht schlug.
»Sie sind ja betrunken, Mensch!« wollte der Fremde jetzt den Wastl begütigen. »Machen Sie, daß Sie fortkommen! So 'ne Dirne ist das doch nicht wert, daß wir Streit miteinander anfangen.«
»Dös nimmst z'ruck ... du!« keuchte der Wastl und ballte beide Fäuste. »Dös nimmst z'ruck!«
»Nischt nehm' ich zurück!« schrie der Fremde jetzt gleichfalls zornig gemacht. »Könnt' mir einfallen Wegen so 'ner alten Vettel!« höhnte er verächtlich.
»Du!«
Wie ein Rasender hatte sich der Wastl über den Fremden geworfen und würgte ihn.
»Du ... z'rucknehmen ... du ...« keuchte er sinnlos vor Wut. »Die Vef ...«