Da wandte sich die Frau vom Flusse ab und ging langsam und müde in der Richtung gegen die Stadt zurück.

Den Mut zum Sterben hatte sie nicht gefunden.

Siebzehntes Kapitel

Er war nun aber doch zu der Vef gekommen, der Erlöser, und ehe sie starb, hatte sie noch eine Freude.

Ein junger Priester war an das Lager der todkranken Frau getreten. Tröstend und milde, und hatte sie wieder beten gelehrt.

»I kann nimmer beten ...« klagte die Vef traurig. »Sein nur Worte ... gar nix als Worte. Haben kein' Trost und kein' Inhalt nit.«

»Aber du glaubst, Vef? Glaubst an Gottes Barmherzigkeit?« Eindringlich klangen diese Fragen und voll verstehenden Mitleids.

»Ja.«

»Und glaubst an seine Gerechtigkeit?«

»Ja.«