»Werden eini müassen ins Haus!« brach er dann endlich das Schweigen. »'s wird spat!« mahnte er in unfreundlichem Tone.

Der Wastl erhob sich gehorsam und wollte in der Richtung nach dem großen Gebäude hingehen. Es war jetzt leer geworden im Garten, und von der Hauskapelle hörte man das gedämpfte Murmeln des Rosenkranzgebetes.

Der Stanis, der noch immer trotz seines vorgerückten Alters erstaunlich beweglich war, trat rasch an die Seite des alten gebeugten Mannes und zupfte ihn energisch am Arm.

»Du ...« machte er leise und sah neugierig zu ihm auf ... »wart' a bissl ... ha?«

Müde und gleichgültig blieb der Wastl stehen. »Willst eppas?« frug er ihn und langte in seine Hosentasche nach Geld. Denn da der Stanis wußte, daß der Wastl oft Geld bekam, pflegte er ihn häufig anzupumpen.

Der Stanis machte aber eine ablehnende Bewegung. »G'halt' dir's!« sagte er verächtlich. »I hab' di lei eppas fragen wöllen ... di ...« fügte er eindringlich hinzu.

»Mi ...« Leer und schwer kam das Wort aus dem Mund des Wastl.

»Ja.« Jetzt stellte sich der Stanis in Positur. Wie kampfbereit sah er aus, so daß der Wastl unwillkürlich erstaunt auf das kleine, dürre Manndl herabschaute.

»Hast g'hört, was i dir verzählt hab' ... ha?«

»Ja.«