»Mei!« Der Kramer zuckte die Achseln. »All's in allen a paar Monat. Man zählt's gar nimmer, so lang kommt's einem vor.«

»Geh, Florl, geh'n wir!« drängte der Wastl, dem die Erzählung schon viel zu lange gedauert hatte und der schon die ganze Zeit hindurch den Florl durch Zeichen zum Aufbruch gemahnt hatte.

»Mei, hast du an Eil!« höhnte das Regele schnippisch. »Wirst's wohl no epper dermachen, ha?«

Man war jetzt vor die Haustüre getreten. Der Wastl zog, ohne auf das Regele weiter zu achten, eilig seinen lichtgrauen Lodenrock an und rückte den schwarzen Filzhut tief ins Gesicht herein.

Dann übersprang er kühn die holprigen Steinstufen und wollte so schnell er konnte zur Anhöhe hinanlaufen, zu welcher der schmale Wiesensteig vom Hause weg emporführte.

Das Regele aber ritt der Bosheitsteufel. Sie wußte, weshalb es der Wastl so eilig hatte, und rächte sich jetzt für seine Neckereien von vorhin.

»Holla!« rief sie energisch. »Dableiben! An Schnaps habt's kriagt. Jetzt müßt's oans singen!« befahl sie.

»Natürlich singen!« stimmte der Kramer Veit bei. »Dös g'hört dazu.«

Der Wastl sträubte sich ein wenig.

»An anders Mal singen wir!« meinte er lachend und stieß den Florl, der ihm nachgekommen war, mit dem Ellbogen an. »Renn'!« flüsterte er ihm zu.