»Wann i dir aa a Geld leihen tat, damit dir eppas ankaufen kanntest ...« fing der Veit dann langsam zu reden an ... »ös derfets ja do nit heiraten. Seid's no viel zu jung ... ös zwoa ... saget die Gemeinde.«

Der Florl nickte leicht mit dem Kopf und kraulte sich bedenklich seinen Bart. Sagte aber kein Wort.

»So hab' i mir halt denkt, und hab's aa mit'n Regele abg'red't ... wann ös zwoa halt mit mir gangets ... in die Welt außi ... woaßt wohl?« Forschend sah der Kramer in das junge, etwas leichtsinnige Gesicht des Burschen.

»Hattest was dagegen, du?« frug er ihn dann, da ihm der Florl die Antwort schuldig blieb.

Der Florl schüttelte den Kopf. »Hab' nix einzuwenden dagegen!« meinte er und spielte unablässig mit den Füßen im Wasser herum.

»Also warst nachdem einverstanden damit?« frug der Kramer eindringlich. »Du und 's Regele geht's mit mir auf Micheli fort, und du heiratest aft 's Madel. Verstanden?«

»Und i heirat' aft 's Madel!« wiederholte der Florl, hörte mit dem Wasserplätschern auf, sah angelegentlich in die Luft, spitzte den Mund und stieß einen leichten Pfiff aus.

»Ja ... und ...?« Der Kramer runzelte mißtrauisch die breite, wuchtige Stirn. »Was paßt dir aft nit?« frug er barsch.

»Mir?« Der Florl schaute spitzbübisch auf den Kramer. »Mir paßt alles. Aber mei' Bauer ... was der eppar dazu sagt. Hab' nit aufg'sagt auf Micheli.«

»Ah so! Dei' Bauer!« machte der Kramer Veit. »Werd' halt i a Wörtl reden müssen mit dein' Bauer!« ...