»I geh' aft schon!« sagte der Bursch, von ihrem kühlen Ton schon wieder abgeschreckt. »Hab' dir lei B'hüat Gott sagen wollen.«
Die Vef reichte ihm die Hand hin. »Also, Pfiat Gott nachher und wohlaufleben!« sagte sie gleichgültig. Der Wastl hielt ihre Hand fest in der seinen.
»Sag', Vef ...« bat er dann und senkte den Blick scheu zu Boden ... »aber sag' mir's auf Ehr' und G'wissen, wia's eigentlich steht. I halt' das einfach nimmer länger aus!« stieß er gequält hervor.
»Was soll i dir sagen? Daß was steht?« frug die Vef resolut.
»I moan ... i will sagen ...« stotterte der Wastl ... »du sollst mi nit a so schinden, Vef!« brach er los und fuhr sich mit der Hand über die heiße Stirn.
»I?« heuchelte die Vef verwundert. »I schind' di ja nit. Bist wohl völlig ganz rapplig worden, moan i!« spottete sie dann.
»Naa, no nit. Aber es könnt's oaner schon no werden mit dir!« sagte der Wastl kleinlaut.
Das Mädchen tat, als verstünde sie ihn nicht, und schüttelte lachend den Kopf.
»Jatz sag' mir grad' amal, was du eigentlich willst von mir!« befahl sie und entzog ihm mit kräftigem Ruck ihre Hand, die er noch immer festhielt.
»Gern hab' i di ... Madel ...« preßte er gedrückt hervor und wischte sich mit dem Ärmel seines dunkelfärbigen Hemdes über die feuchte Stirne. »Gern ...«