»Haben's Kinder?« forschte die Vef interessiert.

»Naa. Haben koane.«

»Nit?« meinte sie verwundert und drückte ihr kleines Bübl, das vor Wonne krähte und sie aus hellen runden Augen anlachte, innig an ihre volle Brust. »Koane Kinder?«

»Aber dös oane ... dös Büabl ... dös hat die Notburg no alleweil?« frug der Wastl.

»Dös hat die Notburg no alleweil!« bestätigte der Stanis. »Laßt's aa nit her, die Notburg, und recht hat sie!« erzählte er weiter. »Söllene zwoa, wie dir dö sein!« sagte er verächtlich und kaute laut schmatzend sein Butterbrot.

»Ja ... und haben's aft döcht a Geld verdient mit der Singerei?« frug die Vef weiter.

»Freilich! A woltern a Geld haben's verdient, sagt der Kramer Veit. Söllene zwoa, wie dir dö sein!« entrüstete er sich weiter. »Wöllen iatz no a paar Madeln und Buab'n mitlocken zu dera Singerei Aber dem Kramer Veit ist die Sach' nit ganz g'recht. Er tu' da nimmer mit, hat er erklärt.« Verächtlich spuckte der Stanis im weiten Bogen zur Seite.

»Dös sell glab' i schon!« meinte der Wastl schwerfällig, äußerte sich aber in keiner Weise, wieso er zu dieser Ansicht kam.

»Ja, und was sagt aft der Söllerbauer dazu?« frug die Vef interessiert.

»Nix'n sagt er. Was soll er aa sag'n? Aber dei' Vater larmt dir anders, Vef!«