»Mei' Vater?«
»Freili ... dei' Vater.«
»Ja ... z'wegen was denn?« frug die Vef betroffen. »Was geht denn dös mein' Vater an?«
»Wann die Rosina aa mittuan will, bei dera Singerei.«
»Dö Rosina?« Die Vef war aufgesprungen und legte den Säugling achtlos in die Wiege hinein. Dann stemmte sie beide Hände in die Hüften. War ein stattlich schönes Weib geworden, die Vef, trotz der ärmlichen Kleidung und trotz des Kindersegens. »Jatz bin i's do nimmer! Die Rosina? Ja ... was sagst aft iatz du, Wastl?« frug sie ihren Mann scharf, als ob dieser Schuld an der Sache trüge.
»Nix sag' i. Soll halt giahn, wenn sie's g'lustet.«
»Kimmst du bald amal zur Rosina, Stanis?« erkundigte sich die Vef.
»Kann leicht sein.«
»Sag' ... sie soll einer giahn zu mir in die Gungl. Lang dauert's ja do nimmer, bis das Kloane kommt, und da mag sie mir auswarten. Und dö Flausen, dö treib' i ihr aft aus, dös woaß i!« erklärte das junge Weib resolut ...
Die Rosina hat sich aber bei der Vef nicht blicken lassen. Die Julie war statt ihrer gekommen zum Auswarten, und der Florl und das Regele waren auch mitgekommen, um die alten Freunde aufzusuchen.