„Sie gäben sich her, mit wem immer die Gesellschaft Sie zusammenbestimmte?“ fragte Cagliostro noch einmal in mitleidvoller Warnung.
Dem Mädchen kam ein wenig die Angst. Aber lieben ist immer schön. „Mit wem immer,“ lächelte sie großartig.
„Aber das ist ja frivol,“ rief halblaut der erzürnte Schiffsleutnant Olivier.
„Wer ist der junge Offizier,“ fragte Cagliostro leise seinen Gastherrn.
„Der Sohn Mignards,“ lächelte dieser.
„Der junge Mignard: ah, das ist gut!“ rief Cagliostro, als sagte er dies zu sich selbst.
Und wirklich; die ganze Gesellschaft wiederholte begeistert sein hypnotisches Wort wie ein Orakel: „Der junge Mignard! Der junge Mignard!“
Vater Mignard erbleichte, Barrées lachte laut auf, die Prinzessin warf in trotzigem Übermut den Kopf zurück und Olivier schrie: „Das verbiete ich mir!“
Aber die Gäste waren berauscht, als hätten sie Blut getrunken und jubelten immerzu: „Der junge Mignard und Clarisse! Wir wollen keine andern!“
Es war unwiderstehlich.