Es hieß, die Liebe zu seiner Gattin hätte ihn nach Paris getrieben, und der Name Landry war der Zukunft gerettet.

In Patmos wartete man vergebens auf den Bringer origineller Neuheiten. Statt seiner kamen unversehens die Bauern. Die brachten noch ganz andere Überraschungen mit sich, als der delikate Chevalier.

Es geschah solches mitten in einem Schäferspiel, das die verwaisten Gäste arrangiert hatten, am Abend eines schönen Septembertages, nachdem soeben für dreihundert Taler bengalisches Licht verbrannt war.

Das Stück spielte im Freien, im Blumenparterre vor dem Schlosse, und von der Terrasse sah die übrige Gesellschaft zu.

Dorette gab sehr überzeugend eine Prinzessin, die Perlenstaat und Seidenrobe ablegt, um ihrem Schäfer in die Blumengefilde der schuldlosen Natur zu folgen, wie es in den hübschen Versen hieß.

Der Herr von Bareilles gab den Schäfer wie aus Zucker und Biskuit.

Hans Georg spielte den bösen Jägersmann, der des Schäfers Hündlein erschossen hatte und die süßen Tauben des Myrtenhaines bedrohte.

Heloise hinwiderum hatte diesen Jägersmann zärtlich zu zähmen.

In der dichtverhangenen Laube, wo sich Dorette zum zweiten Akt als Bauernmädchen umkleiden sollte, ertappte sie den Hans Georg, der eben zwei Pistolen aus dem Dickicht hervorzog und zu sich steckte.

„Haben Sie denn mit Ihrer Flinte noch nicht genug?“