[S. 279.] Bernhardi’s „Seebald, oder der edle Nachtwächter, Familiengemälde in einem Acte“, erschien in den „Bambocciaden“, III, 229, im Jahre 1800.

[S. 279.] Nach einer mündlich erhaltenen Ueberlieferung wäre Tieck der Verfasser der Theaterrecensionen im „Archiv der Zeit“; er sollte sie nach dem Schauspiel Bernhardi in die Feder dictirt haben, der sie alsdann der Redaction der Zeitschrift übergeben hätte. Bei der damals engen Verbindung beider und Tieck’s Bereitwilligkeit, seine Arbeiten Andern und besonders Bernhardi zu überlassen, hat diese Ueberlieferung eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich, und gewiß hat er auf diese Kritiken einen wesentlichen Einfluß gehabt. Dennoch sprechen manche Gründe dagegen, daß Tieck der Verfasser derselben gewesen sei. In seinen Erzählungen bezeichnete er, soweit ich mich dessen erinnere, stets nur Bernhardi als Verfasser, mit dem Zusatze, derselbe habe sich durch die Schärfe seines Tons den Haß der Schauspieler zugezogen. Am Eingange der polemischen Schrift von 1800: „Bemerkungen über Parteilichkeit, Dummheit und Bosheit“ („Nachgelassene Schriften“, II, 36), die für das „Archiv der Zeit“ bestimmt war, sagt er: er ergreife statt des bisherigen Verfassers des Theaterartikels die Feder. Ferner erklärte die Redaction des „Archiv der Zeit“, 1798, II, 385, der unter dem Namen Peter Leberecht bekannte Schriftsteller habe an diesen Artikeln keinen Theil. Endlich, da Tieck die Recensionen über die Taschenbücher aus dem „Archiv der Zeit“ in seine kritischen Schriften aufnahm, ist nicht einzusehen, warum er die Theaterkritiken übergangen haben sollte, wenn er sie alle, oder auch nur einen Theil davon abgefaßt hätte.

[S. 282.] Bernhardi’s letztes Wort gegen Iffland, s. „Archiv der Zeit“, 1800, II, 465, im Decemberheft; er hat es nicht unterzeichnet.

[S. 290.] Ueber Friedrich Tieck’s Aufenthalt in Weimar s. auch Goethe’s „Tages- und Jahreshefte“, 1801, „Werke“, XXXI, 118.

[S. 292.] Steffens berichtet über seinen Umgang mit Tieck in Dresden im Jahre 1801 „Was ich erlebte“, IV, 129.

[S. 294.] Die Skizze dieser nicht ausgeführten Dichtung hat Tieck in der Novelle „Die Sommerreise“ aufbewahrt, „Schriften“, XXIII, 3. Ueber seinen Verkehr mit Runge und seine Briefe an diesen s. Ph. O. Runge „Hinterlassene Schriften“.

[S. 315.] Den ersten Gesang von Tieck’s Bearbeitung der Nibelungen nebst einer Charakteristik der zu verschiedenen Zeiten für diesen Zweck angelegten Manuscripte hat von der Hagen gegeben in dem „Neuen Jahrbuch der berlinischen Gesellschaft für deutsche Sprache“, X, 1 fg.

[S. 322.] In den „Reisegedichten“, die viele charakteristische Züge aus seinem italienischen Leben enthalten, erzählt Tieck auch diese Theateranekdote unter dem Titel „Der Wirrwarr“, III, 213.

[S. 325.] Dies ist der große Spaß, zu dem, wie Goethe „Werke“, XXVII, 208 in der „Italienischen Reise“ unter dem 3. Nov. 1786 erzählt, bald nach seiner Ankunft in Rom ein deutscher Künstler Veranlassung gab.