[31] Enfilierfeuer ist ein Feuer von vorn (oder hinten), das die ganze Länge des Schiffes bestreicht und dessen Geschosse demnach in den Batterien und in der Takelage mehr Schaden anrichten als solche, die das Schiff seitlich treffen.

[32] In Corbett „England in the Mediterranean“ (vgl. Quellenverzeichnis, Band I) und in „Fighting Instructions“, eben angezogen. Über Corbetts Auslassungen vgl., schon genauer, auch Band I, Seite [532].

[33] Die auf Seite 35 erwähnten französischen Übungsgeschwader waren nur klein und sollten nicht taktische Fragen lösen, sondern die Offiziere in der Handhabung des Schiffes üben.

[34] Wir finden in Frankreich nach dem Werke von Hoste auch bald weitere Werke über Taktik. Kapitän Bigot de Morogues, der erste Direktor der Marineakademie, veröffentlichte 1763 ein Buch „Tactique navale ou traité des évolutions et des signaux“, das Hostes Werk ersetzen sollte. — Ein Offizier der französisch-ostindischen Kompagnie, Bourdé de Villehuet, schrieb 1765 das Buch „Le Manoeuvrier“ usw. (beide vgl. Quellenverzeichnis).

[35] Wenn die Vorteile der Leestellung bisher noch nicht erkannt waren, so nutzte doch Ruyter in der Schlacht bei Stromboli 1676 die Leestellung in ähnlicher Weise aus, wie es jetzt die französische Taktik tat; es ist freilich nicht sicher, ob es schon in richtiger Erkenntnis geschah (vgl. Band I. Seite [378]).


Drittes Kapitel.
Der Englisch-Spanische Krieg 1739 und der Österreichische Erbfolgekrieg 1740–1748.

Die Anlässe zum Kriege. Die Gruppierung der Staaten.